Hohe Qualität des Labors garantiert sichere Vaterschaftstests

  • Sachverständiger für Abstammungsgutachten
  • Fachabstammungsgutachter (DGAB)
  • Facharzt für Laboratoriumsmedizin

Laborleitung

Der Leiter des Haemogenetischen Labors in Oldenburg, Dr. med. Friedrich Schunter, studierte bis 1968 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Medizin. Nach seiner Promotion absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt für Transfusionsmedizin und zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin.

Seit Mitte der 70er Jahre wurden wissenschaftliche Untersuchungen zu Fragen der Genetik und der Abstammungsbegutachtung mit dem Institut für Anthropologie und Humangenetik der Universität Tübingen durchgeführt. Dort wurde 1976 auch die routinemäßige Untersuchung des HLA-Systems in die Abstammungsbegutachtung eingeführt. An beidem wirkte Dr. Schunter mit. Somit verfügte er bereits über die Erfahrung von mehreren Tausend Untersuchungen, als er 1994 mit seinem hoch qualifizierten Team das Haemogenetische Labor in Oldenburg gründete. Seither wurden hier unter der Federführung Dr. Schunters mehrere Tausend Vaterschaftsgutachten für Gerichte und Privatpersonen durchgeführt.
Die Laboranalysen werden nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 zentral im DAkkS-akkreditierten Labor mit der Prüfnummer D-PL-13103-01-00 durchgeführt.

Qualifikation

Man kann nicht ein bisschen schwanger sein. Und genauso ist man entweder der biologische Vater oder man ist es nicht. Ein Abstammungsgutachten gibt eine Ja-Nein-Antwort darüber, ob Sie der Erzeuger eines Kindes sind. Eine Antwort, die Ihr Leben prägen wird.   

Man kann bei einem Ja-Nein-Ergebnis nicht auf ein bisschen Qualität verzichten. Schließlich ist ein bisschen Sicherheit gar keine Antwort: Das Ergebnis sollte über jeden Zweifel erhaben sein.

Was für unsere Qualität spricht?

Über 30 Jahre Erfahrung:
Dr. med. Friedrich Schunter ist seit den 70er Jahren auf dem Gebiet der Abstammungsbegutachtung tätig und hat seither mehrere Tausend Abstammungsgutachten mit den jeweils aktuellen Untersuchungsmethoden erstellt. 1994 hat Dr. Schunter das Haemogenetische Labor in Oldenburg gegründet und dort bereits 1998 die heute gebräuchliche Untersuchungstechnik der STR-Analyse für die Abstammungsbegutachtung etabliert. Inzwischen sind mit dieser Methode ebenfalls mehrere Tausend Gutachten erstellt worden.

Probenentnahme mit Identitätssicherung:
Stammt die abgegebene Probe wirklich von dem Mann, der seine Vaterschaft testen lassen möchte? – Das größte Fehlerpotenzial eines Vaterschaftstests birgt nicht die Laboruntersuchung, sondern vielmehr die Probenentnahme. Sofern die Probenentnahme nicht direkt in unserem Labor erfolgt, arbeiten wir daher nur mit uns bekannten oder von uns zu bestimmenden Ärzten, Gesundheitsämtern oder Kinderärzten zusammen.

Bei der Probenentnahme müssen Mutter und Putativvater ein Personaldokument mit Lichtbild vorlegen und es werden Fingerabdrücke angefertigt. Von Kleinkindern ist die Geburtsurkunde vorzulegen, sofern vorhanden, wird der Personalausweis benötigt.
Es ist erwünscht, dass von allen Beteiligten ein aktuelles Photo zur Probenentnahme mitgebracht wird.

Richtlinienkonformität
Alle Abstammungsgutachten, die wir für Privatpersonen erstellen, erfüllen die Anforderungen der entsprechenden Gesetze und Richtlinien. Diese sind:

Das richtlinienkonforme Gutachten untersucht Mutter, Kind und Eventualvater. Als Untersuchungsmaterial werden bei Erwachsenen in der Regel eine Blutprobe, bei Kindern Schleimhautabstriche entnommen. Auf Wunsch können auch bei Erwachsenen Mundschleimhautabstriche entnommen werden.

Laboranalysen
Über die Anforderungen der Richtlinien hinausgehend werden bei den Laboruntersuchungen grundsätzlich zwei streng voneinander getrennte Analysen durchgeführt, die von der Isolierung der DNA und der Amplifikation der DNA mit einem zweiten STR-Kit bis zu Befunderstellung gehen. Die beiden verwendeten STR-Kits überlappen sich in mehreren Einzelsystemen. Anhand dieser überlappenden Systeme wird vor der biostatistischen Auswertung geprüft, ob die Ergebnisse der beiden Analysengänge übereinstimmen, ob also die Untersuchungsergebnisse von derselben Probe stammen. Alle Transferschritte bei den Analysen und die Bewertung der Ergebnisse werden nach dem Vier-Augen-Prinzip von zwei Personen durchgeführt, ehe die Analyseergebnisse freigegeben werden. Erst nach diesen Prüfungen erfolgt die biostatistische Bewertung der Ergebnisse.

Akzeptanz bei Gericht:
Dr. Schunter arbeitet für zahlreiche niedersächsische Amtsgerichte sowie für das Oberlandesgericht Oldenburg. Es ist üblich, dass seine Gutachten von den Gerichten anerkannt werden, letztlich ist dies jedoch eine Entscheidung des jeweils zuständigen Richters. 

Ringversuche – die externe Qualitätskontrolle:
Das Untersuchungslabor nimmt regelmäßig an den Ringversuchen der Deutschen Gesellschaft für Abstammungsbegutachtung teil. Hierbei erhalten die teilnehmenden Labore unbekannte Proben zur Untersuchung zugeschickt. Sind die vom Labor erzielten Ergebnisse richtig, erhält das Labor ein Zertifikat. Darüber hinaus nimmt Dr. Schunter regelmäßig an externen biostatistischen Ringversuchen erfolgreich teil.

Qualitätssiegel – bescheinigte Sicherheit:
Im Sommer 2006 wurden wir von der Kommission zur Feststellung der Qualifikation von Abstammungsgutachtern mit dem Qualitätssiegel zertifiziert, welches die wissenschaftlichen und praktischen Qualifikationen des Sachverständigen und seines Labors bescheinigt.

Dr. Schunter erhielt 2017 von der Redaktion FOCUS-GESUNDHEIT auf Basis einer unabhängigen Erhebung eine Empfehlung als Arzt für Laboratoriumsmedizin.

Akkreditierung:
Das Gesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (Gendiagnostikgesetz – Gen-DG) vom 31. Juli 2009 schreibt für Laboratorien, welche Abstammungsgutachten erstellen, ab dem Februar 2011 zur Qualitätssicherung die Akkreditierung vor. Unsere Laboranalysen werden nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 zentral im DAkkS-akkreditierten Labor mit der Prüfnummer D-PL-13103-01-00 durchgeführt.

Wissenschaftlicher Austausch:
Dr.Schunter ist seit Jahrzehnten Mitglied der Gesellschaft für Abstammungsbegutachtung, der Deutschen Gesellschaft für Immungenetik und der International Society for Forensic Genetics.