Antworten auf Ihre Fragen zum Vaterschaftstest

Es gibt keine Altersbegrenzung. Die Probe kann grundsätzlich sofort nach der Geburt entnommen werden.

Ja, derzeit müssen die beteiligten Erwachsenen ihre schriftliche Einverständniserklärung geben.

Nach den Richtlinien nur in begründeten Fällen möglich (z.B. Mutter verstorben oder nicht erreichbar). Ohne Einbeziehung der Mutter können im Ausschließungsfall möglicherweise nicht alle Ausschlusskonstellationen erfasst werden, im Einschließungsfalle wird die Vaterschaftswahrscheinlicheit zu niedrig berechnet).

Voraussetzung für die Anerkennung des Vaterschaftstests vor Gericht ist die schriftliche Zustimmung der Erwachsenen, die Probenentnahme mit Identitätssicherung durch einen Arzt und die Einhaltung der jeweils gültigen Gesetze und Richtlinien. Dieses wird bei unseren Gutachten garantiert.

Bedenken Sie aber bitte: In Deutschland kann ein Richter frei wählen, welche Beweismittel er in einem Verfahren zulässt. Es gibt also keine Garantie dafür, dass das Ergebnis eines privaten Vaterschaftstests immer als Entscheidungsgrundlage in einem Prozess verwendet wird.

Nein. Bei einem DNA-Vaterschaftstest handelt es sich nicht um einen Gentest für Krankheitsanlagen. Untersucht werden nur STR-Systeme. Das sind polymorphe Abschnitte der DNA, die sich gut für den Vergleich eignen, aber keine genetischen Informationen über Krankheiten geben. Aus den Untersuchungen geht lediglich hervor, ob es sich um  eine Untersuchungsprobe einer weiblichen oder einer männlichen Person handelt.